Vorbereitung zum Strahlen… ;-)

Bevor Leviathan gesandstrahlt werden konnte, mussten sämtliche An- und Aufbauten und der gesamt Treadmaster-Decksbelag entfernt werden. Das hat einige Wochenenden schweißtreibender Arbeit gekostet.

Nach Versuchen mit einem Bosch Multifunktionstool mit Schneideaufsatz hat sich ein 5 cm breiter Stechbaitel als die effizienteste Methode erwiesen. Das Bosch PMF haben wir nur noch für die mit SIKA geklebten Beläge benutzt.

Anfang Oktober war es dann soweit: Der Decksbelag war ab und die Plexiglasscheiben abgeschraubt (fast 500 (!!!) Schrauben).

Die alten Scheiben haben als Muster für die neuen gedient. Diese haben wir bei Marinacryl in Köln machen lassen. Dort wurden auch die Scheiben der Luken ersetzt. Die neuen Scheiben wurden dann eingeklebt (dazu später mehr).

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Beim ersten Beschichten ist aufgefallen, dass am Kiel Diesel austritt. Da dort der Dieseltank eingeschweißt ist, musste dieser abgedichtet werden. Das wurde von einem Fachbetrieb, der direkt neben dem Strahlbetrieb liegt, vorgenommen. Gleichzeitig haben wir dann noch eine Scheuerleiste anschweißen und diverse Löcher zuschweißen lassen.

 

Warum das Ganze!

Nachdem wir Leviathan gekauft und einige Zeit im Veerse Meer gesegelt sind, haben wir uns entschlossen, sie ans Ijsslemeer nach Moonickendam zu überführen, da uns dort ein Yachthafen empfohlen wurde. Die Überführung (Beiträge demnächst) über die Staande-Mast-Route haben wir in 2 Etappen absolviert und war ein echtes Erlebnis!

Aufgrund des äußeren Zustandes haben wir uns entschlossen Leviathan sandstrahlen und neu beschichten zu lassen.

Beim Yachthafen Waterland (www.waterlandyacht.de) befinden sich zahlreiche Fachbetriebe. Darunter auch die Firma KSC, die unser Boot vom Yachthafen geholt und dann gestrahlt und neu beschichtet hat.

Hier ein paar Detaileindrücke bevor sie gestrahlt wurde….

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