Fazit Endspurt –> Woche 4

Irgendwie geht das alles viel langsamer als gedacht….

Der Motor ist immer noch nicht im Boot….

Aber ich habe das notwendige Rohmaterial (also Holz) mit nach Monnickendam genommen. Dazu habe ich einen Anhänger gemietet und bin dann so schön mit 90 zur Marina getuckert. Mit dem Anhänger habe ich dann auch gleich beim ansässigen Hornbach noch MDF-Platten für die Decken- und Seitenverschalung gekauft.

Außerdem habe ich meine Kellerwerkstatt von zu Hause mitgebracht und aufgebaut. Der selbstgebaute Kreissägetisch ist gerade vorher fertig geworden und echt Gold wert!!!

Transportieren, abladen und aufbauen haben bis Dienstag abend gebraucht, so dass ich erst am Mittwoch produktiv werden konnte…

In dieser Woche habe ich die Bodenunterfütterungen und ersten Fensterrahmen gebaut bzw. zugesägt und montiert. Die Fensterrahmen haben zur Fensterseite einen Falz und stecken passgenau in den Fensteröffnungen.
Die Bodenunterfütterungen wurden zugesägt und dann mit Sacklöchern versehen. Angeschraubt werden Sie mit M8er Schrauben und selbstsichernden Muttern.

Hier die dazugehörenden Fotos:

Die Rahmen:

 

 

 

Die Werkstatt:

 

 

Fazit Endspurt –> Woche 3

Eine durchwachsene Woche…

Nachdem ich das Deck in der letzten Woche gestrichen habe, wollte ich den Aufbau streichen und einige Aufbauten wieder montieren. Außerdem sollte der Motor eingebaut werden.

Also:

  • Aufbau ist gestrichen (nicht zu meiner Zufriedenheit)
  • Die Lukenrahmen sind so gut es ging wieder gereinigt und die Salonluke ist mit FAKO-Dichtband wieder eingebaut.
  • Der Motor ist noch nicht eingebaut 🙁

Hier die Details:

Beim Streichen des Aufbaus wurde am anderen Boot in der Halle geschweißt und einige Rußpartikel sind im Lack gelandet. Diese musste ich überstreichen. Leider war der Lack da schon etwas angetrocknet, so dass das Ergebnis aus der Näghe nicht so toll ist. Naja, ich hoffe auf das Antirutsch, das da noch drüber kommt.

Bilder sagen mehr als Worte darum hier ein paar:

Eine Roststelle, die ich noch gefunden und mit Watertite verfüllt habe, nach dem Streichen:

 

Die Luke nach dem Einbau:

Der Motor steht schonmal vor dem Boot…

 

Erste Eindrücke, wenn die Bullaugen und Doraden wieder installiert sind:

 

Der Wasserpass ist auch gestrichen:

Der gestrichene Aufbau:

Fazit Endspurt –> Woche 2

Woche 2 ist beendet. Zeit Plan und Ist zu betrachten. Ziel war die Fertigstellung des Innenanstrichs und das Deck zu streichen.

  • Innenanstrich: Check!
    (Wobei ich nach Motoreinbau noch mal ein paar Stellen streichen werde).
  • Deckanstrich: Check!

Den Innenanstrich, den ich diese Woche nach den Vorarbeiten gemacht habe, ist in diesem Video in 1,5 Minuten zusehen… Der dazugehörende Muskelkater von dieser doofen Körperhaltung nicht…. Un die Vorbereitung mit Saugen, Anschleifen mit 40er Körnung (teilweise von Hand), wieder saugen und dann trocken abwischen. Anschließend feucht nachwischen. Und dann wird gepinselt bzw. Gerollt mit der guten Hempel Hi-Build-Farbe.

Und in der unzugänglichsten Ecke habe ich dann noch Rost gefunden. Dort wurde (offensichtlich mit dem Ziel die Stelle zuversiegeln) eine dicke Schicht Teerepoxy abgelassen. Das ist aber rissig geworden und darunter fing es an zu rosten. Also mit Schraubenzieher und Hammer das Zeug rausgedengelt, mit Rustyco behandelt und dann großzügig überpinselt. Mal schauen wie lange das hält.

 

Die Vorbereitung für den Decksanstrich war auch nicht ohne. Meine Knie haben Überstunden gemacht, so bin ich über das Deck gerutscht. Schleifen, schleifen, schleifen….. Und dann wischen, saugen, mit Silikonentferner saubermachen etc.
Nächste Woche wird wahrscheinlich der Motor eingebaut und der Decksaufbau muss noch gestrichen werden. Dann können die ersten Aufbauten wieder montiert werden! Mal sehen, was nächste Woche passiert 🙂
Ein paar vorher Bilder:

Die Bilder vom getrockneten Deck kommen in der nächsten Woche nach. Aber hier schonmal ein paar vom noch feuchten Anstrich:

Jetzt ist er weg! Motor adé!

Unser guter alter Bukh DV20 war für Leviathans 8 Tonnen und 10 m Länge doch manchmal etwas schwach.

Und worüber beim Treffen der 4 Kapitäne im letzten Jahr eigentlich Einigkeit herrschte, war die Auffassung, dass ein paar zusätzliche PS nicht schlecht wären.

De Waterman Yachtservice in Monnickendam hat mir ein Angebot für einen überholten Yanmar 3GM30, der 27 PS hat, gemacht. Außerdem gibt es einen dreiflügeligen Propeller. Bin mal gespannt wie das wird…

Der neue Motor wird auch kleiner sein, da kann ich evt. am Niedergang noch etwas Raum gewinnen.

 

Tschüß, treuer alter Bukh, der du gerne Auspuffkrümmer gefressen hast…

Fazit Endspurt –> Woche 1

Mein Ziel für diese Woche war es den Innenanstrich bis auf den Boden unter und hinter dem Motor fertigzustellen.

 

ZIEL ERREICHT!!!

 

War viel Arbeit, verbunden mit viel Schmerz aufgrund unüblicher Arbeitshaltung und der Tatsache, dass Stahl kaum nachgibt… 🙁

 

Vorher und hinterher:
    

Backskisten achtern: Vorher/hinterher
   

 

Nächste Woche will ich den Innenanstrich finalisieren und das Deck nochmal streichen. Dazu müssen die neu grundierten Stellen um die zugeschweißten Löcher, die Genuaschienen, Ankerkasten, Luken etc.  glatt geschliffen und gereinigt werden. Außerdem muss das ganze Deck aufgeraut werden.

Danach können die Aufbauten montiert werden, was die Voraussetzung zur Einbringung der Dämmung ist.

Mal sehen, wo wir nächste Woche stehen…

Mein Schaumerlebnis (oder: Die neue Dämmung!)

Seit wir uns entschlossen haben ein Komplettrefit zu machen, stellte sich mir die Frage, welche Dämmung ich denn nehmen sollte. In der engeren Auswahl war u.a. das selbstklebende Armaflex. Die Hinweise von Anton Luft mit Steinwolle habe ich schnell wieder verworfen. Durch einen Tip vom ansässigen Yachtservice in Monnickendam (De Waterman Yachtservice) bin ich schließlich auf Froth-Pak gestoßen.

Froth Pak ist ein Poly-Urethan Schaum, der innerhalb einer Minute aushärtet und hervorragende Wärme- und Schalldämmwerte hat.

Nach einiger Recherche habe ich Kontakt mit der Firma ClearoPAG aufgenommen, die mir freundlicherweise ein Testset zur Verfügung gestellt hat, dass ich auch umgehend ausprobiert habe:

Mein Testbereich vorher:

und hinterher:

Noch etwas ungelenk, aber die Lernkurve ist steil. Vor allem: Erstmal die Ecken schäumen und dann  mit der Flächendüse die Fläche!

Erkenntnisgewinn: Das Zeug wird es. In 2-3 Wochen will ich soweit sein, dass ich dämmen kann. Mit dem Schaum wird der zeitliche Aufwand deutlich geringer als mit dem genauen Zuschneiden von Plattenmaterial.
Der Schaum nimmt keine Flüssigkeit auf und ist geschlossenporig, kann mit einem Messer geschnitten werden und wird bretthart!

Sobald die Blindhölzer eingebracht sind, werde ich eine größere Einheit bestellen und loslegen. Für das reine Schäumen und evt. Nacharbeiten rechne ich mit 2 Tagen!!!

Ab April bis Anfang Juni werde ich nun wochentags Vollzeit an der Leviathan arbeiten. Mal sehen, wo wir Ende Mai stehen!

Weiter geht’s

Frohes neues Jahr! Wenn auch recht spät!

Leider komme ich erst jetzt dazu ein Update zu schreiben.

Aber es geht vorwärts!

Der Innenanstrich nimmt Formen an, die neue Welle ist eingebaut, der Dieseltank ist bereit zur Befreiung von der Dieselpest und die Planungen für den Innenausbau schreiten ebenfalls voran.

Im April und Mai werde ich Vollzeit an der an Leviathan arbeiten und die Vorbereitungen dafür laufen ebenfalls. Bis dahin soll der Innenanstrich fertig sein. Dann wird das Deck nochmal gestrichen und Genuaschienen, Ankerkasten und andere Aufbauten wieder angebaut. Dann werden die Blindhöler für den Innenausbau gesetzt und die Dämmung aufgebracht (DOW Frothpak PU-Schaum).

Soweit der Plan…

Und hier die aktuellen Fotos der letzten 2 Monate:

Die neue Welle
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Bilder zum Innenanstrich mit Hempel Hempatex Hibuild 46410
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Blindnietmuttern bei den Cockpitfenstern
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Der Tank, vorher und nachher (er ist jetzt sauber, dank des engagierten Sohnes von Jan, meinem Motorüberholer)

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neue Deckel und Inspektionsluken
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EinTeil dessen, was drin war….
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In 2 Wochen geht es weiter und ab April Vollzeit!

Innenanstrich, Dämmung und dann der Ausbau stehen auf dem Programm! Vor dem Ausbau müssen noch die Aufbauten wie Genuaschienen, Ankerkasten, Lukenrahmen etc. angebracht werden. Und vor der Dämmung müssen Rahmen für die Fenster, Luken, Lüfter, Seeventile etc. gebaut werden.

Aktuell baue ich gerade einen Sägetisch, um aus meiner Tauchsäge eine Tischkreissäge zu machen. Den Bohrständertisch habe ich bereits fertig. Aber das dann vielleicht mal in einem anderen Beitrag.

Bordelektronik

In vorauseilendem Gehorsam haben wir bereits vor einiger Zeit die neue Bordelektronik gekauft. Diese lag nun die ganze Zeit rum. Also habe ich diese zu Hause mal installiert. Das ließ sich gut im Keller machen und nächstes Jahr muss ich das an Bord nur nachbauen. Außerdem konnte ich Probleme beseitigen und mich mit der Bedienung vertraut machen.

Die Geräte sind von B&G: Ein Zeus Touch 7 Plotter, ein V50-Funkgerät mit eingebautem AIS, ein zusätzliches Display, Triducer als Lot, Logge und Wasserthermometer, eine Windfahne, WLAN-Schnittstelle etc.

Das alles ist mit NMEA2000 untereinander vernetzt und via NMEA0183-Schnittstelle mit dem Autopiloten verbunden (hier habe ich mir an einer NMEA2k-Verbindung die Zähne ausgebissen). Außerdem ist ein externer GPS-Empfänger und ein ins Netzwerk eingebundener Gyrokompass angeschlossen.

Das Ganze lässt sich dann auch per iPad steuern…

Das Ganze von vorn inkl. LED-Navi-Lichter und Autopilot:
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Der Autopilot erhält Kursdaten:
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Das Ganze von hinten:
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Long time no see…

So, in den letzten Monaten hat sich viel getan, ich bin nur nicht zum Schreiben gekommen, daher jetzt die geballten Ereignisse zum Jahresende!

  • Die Schweißarbeiten sind erledigt!!! 🙂
  • Die alten Borddurchlässe der Pantry und der Lenzpumpe sind auf 1 Zoll vergrößert.
  • Der Motor ist überholt und die neue Welle wird eingebaut.
  • Der Dieseltank hat eine neue Inspektionsluke.
  • Die Löcher für Genuaschienen, Plexiglasscheiben im Cockpit, Ankerkasten und Cockpitverkleidungen wurden aufgebohrt und abgesenkt für Blindnietmuttern.
  • Die Rohstahlflächen, die durch Schweißen und Bohren entstanden sind, wurden mit Grundierung und Epoxyprimer gepinselt (Sigma Cover 280 und 256), die neue Backskiste habe ich natürlich vergessen 🙁 Und die Löcher für die Luken ebenfalls….
  • Innen habe ich auch schon weitergepinselt.

Hier die Bilder dazu:

Das alte Wellengehäuse
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Gehäuse und Welle raus und immer noch feucht…
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Die neue Welle:
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Der Niedergang ist endlich grundiert, an einigen Stellen sehr dick…
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Weitere alte und neue gepinselte Löcher und Vorbereitungen für die Blindnietmuttern:
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Die neue Inspektionsluke:
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Mitte Januar 2017 geht es weiter bevor es danach auf die boot geht!